Front End Optimization – FEO

Definition von Front End Optimization – FEO Jan Webering
2. Juli 2015 |  1496  0
Jan Webering

Unter dem Begriff Front End Optimization (FEO) werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die zur Verbesserung der Performance einer Webseite beitragen.

Im Wesentlichen geht es um die Verkürzung der Ladezeiten der Webseite. Dabei spielt die Datenübertragung die größte Rolle: Webseiten werden so optimiert, dass sie nur noch die für das jeweilige Gerät passenden Daten senden.

Die server-seitige Skalierung von Bildern ist dabei das anschaulichste Beispiel. Ohne FEO-Maßnahmen wird immer ein großes Bild ausgeliefert, das für Desktop-Monitore die richtige Auflösung bietet. Wird die Webseite mit einem Smartphone aufgerufen, wird zunächst das große Bild gesendet und dann der Browser des Geräts mit der jeweiligen Skalierung belastet. Front End Optimization bedeutet hierbei, dass der Server in die Lage versetzt wird, zu erkennen, welches Gerät anfragt, um anschließend ein bereits passend skaliertes Bild auszuliefern. Sowohl das Datenvolumen als auch die Belastung des Browers werden somit verringert.

Weitere FEO-Maßnahmen sind die Verbesserung von HTML- und CSS-Dateien (Stichwort Minifying), die Reduzierung von Requests zwischen Client und Server und das Management der Render Queue.

FEO

Zusammengefasst hat Front End Optimization das Ziel, die Bereitstellungsfähigkeit des Clients zu erhöhen. Je schneller der Browser in der Lage ist, eine Seite darzustellen und auf Nutzer-Eingaben zu reagieren, desto erfolgreicher waren die FEO-Maßnahmen. Für E-Commerce Anbieter lässt sich der Nutzen solcher Maßnahmen konkret berechnen. Laut einer Walmart-Studie führt eine Verkürzung der Ladezeit von einer Sekunde zu einer 2 Prozent höheren Conversion Rate und zu 1 Prozent mehr Umsatz.