in-App-Advertising

Definition von in-App-Advertising Melina Ex
22. Juni 2015 |  6097  0
Melina Ex

In-App-Advertising beschreibt das Werben innerhalb einer in der Regel kostenlosen Mobile App – mit dem Ziel, diese darüber zu monetarisieren.

Im Gegensatz zu klassischer Display-Werbung erreicht In-App Advertising häufig einen höheren Wirkungsgrad, da sich die User im Moment der Werbeeinblendung aktiv mit der jeweiligen App beschäftigen. Jedoch müssen App-Betreiber auch für die richtige Balance zwischen Werbung und Inhalten sorgen. Denn: Fühlt sich ein Nutzer von der Werbung bedrängt, können die Werbemittel sogar eine negative Wirkung entfalten.

Dass In-App-Advertising in der Praxis funktioniert, zeigen Unternehmen wie Facebook. Das Social Network generiert inzwischen rund 70 Prozent seines gesamten Werbeumsatzes über das In-App Advertising auf mobilen Endgeräten. Hinzu kommt: Laut einer Studie von Flurry entfallen fast 80 Prozent der gesamten Nutzungszeit von Usern auf mobilen Endgeräten inzwischen auf Mobile Apps.

Die gängigsten Werbeformate im In-App-Advertising

Banner sind die häufigste und einfachste Art der Werbedarstellung – auch auf mobilen Endgeräten. Die Banner können dabei statisch oder dynamisch sein. Innerhalb einer App werden sie meist am oberen oder unteren Bildschirmrand eingeblendet.

In-App-Advertising

Ein Beispiel für eine Banner-Integration am unteren Bildschirmrand

Rich Media-Anzeigen enthalten Bilder oder Videos und ermöglichen dem User, mit der Anzeige zu interagieren. Häufig nutzen die Rich Media-Anzeigen dazu einige Funktionen der mobilen Endgeräte wie Rotation, Kamera oder Beschleunigungssensor.

Native Advertising bedeutet die vollständige Integration des Werbemittels in das Nutzungserlebnis der App. Das heißt: Werbemittel werden so gestaltet, dass sie als Teil des App-Inhalts wahrgenommen werden. Die Werbung wird dabei jedoch eindeutig mit dem Zusatz „Anzeige“ gekennzeichnet.

Interstitials sind Werbemittel, die innerhalb einer App zwischen zwei Seiten oder nach Erreichen eines Levels (z.B. bei Games) eingeblendet werden. Sie überblenden die eigentlichen Inhalte vollständig und sorgen so kurz für eine Unterbrechung. Interstitials sind im In-App-Advertising besonders beliebt, da sie dem Werbungtreibenden ermöglichen, den gesamten Bildschirm für seine Botschaft zu nutzen. Oftmals sind Interstitials auch incentiviert. Das heißt: Durch Bonuspunkte oder Rabatte schaffen Sie einen Anreiz für den User, auf das Werbemittel zu klicken.

Video Ads gelten als aufstrebendes Anzeigenformat, das entweder automatisch – in Form von Pre-, Mid- oder Post-Rolls – vor, während oder nach dem eigentlichen Videoinhalt ausgespielt wird, oder manuell an bestimmten Stellen im Video eingeblendet wird. Letzteres ist häufig bei incentivierter Werbung der Fall, bei der die User für den Klick auf das Werbemittel belohnt werden.