Owned Media

Definition von Owned Media Christian Faltin
15. Dezember 2015 |  2920  0
Christian Faltin

Owned-Media ist ein Begriff aus dem Marketing und bezeichnet die Kommunikationskanäle, in und auf denen Unternehmen eigene Inhalte unter eigener Verantwortlichkeit publizieren.

Aktuell wird Owned Media häufig mit digitalen Kanälen wie Blogs oder Social Media assoziiert. Aber auch gedruckte Mitarbeiter- und Kundenzeitschriften oder Corporate-TV gehören in diese Kategorie. Owned Media umfasst alle Plattformen und Kanäle, auf denen die Unternehmen selbst Inhalte und Form der Botschaft steuern können und diese publizieren, ohne dafür Paid Media aufzuwenden. Owned Media ist in der Regel auch ein Teil des Content Marketing, dass der BVDW wie folgt definiert: “ In der operativen Umsetzung umfasst Content Marketing die Planung und Erschaffung zielgruppenrelevanter Inhalte sowie deren strukturierte Verbreitung über verschiedene Kanäle.“

Zu Owned Media  gehören in der digitalen Welt beispielsweise Corporate- oder Themen-Blogs, Online-Magazine, Facebook-Seiten, YouTube-Kanäle oder Accounts auf Twitter, Pinterest, Instagram oder sonstigen Social Media-Plattformen. Aber auch Corporate-Magazine oder Corporate-TV sind im Rahmen von Owned-Media mögliche Kommunikationskanäle für Unternehmen. Alle Formen von Owned Media in der gedruckten Welt wurden bisher unter dem Begriff Corporate Publishing subsummiert. Allerdings ist auch in der Fachwelt eine Diskussion  über die Begrifflichkeiten entstanden. So hat sich das Forum Corporate Publishing, der Dachverband , in Content Marketing Forum umbenannt.

Die Inhalt von Owned-Media

Zwischen einer rein werblichen und einer weitgehend redaktionellen Ausrichtung gibt es auf Owned Media-Kanälen alle Formen der Umsetzung. In der Regel handelt es sich bei der Aufbereitung um Mischformen, die einerseits relevante Informationen für die Zielgruppe bereitstellen, andererseits aber gleichzeitig versuchen, die eigene Marke oder Firma in ein gutes Licht zu rücken. Werden die Inhalte zu werblich produziert, besteht das Risiko, dass die User die Inhalte als nicht als allzu glaubhaft einschätzen oder sie erst gar nicht wahrnehmen, weil sie im Netz nicht geteilt werden. Werden Inhalte produziert, die den User interessieren, zieht das in der Regel Earned Media nach sich.