User Experience Design (UX Design)

Definition von User Experience Design (UX Design) Tassilo Eichler
13. Juli 2015 |  6141  0
Tassilo Eichler

User Experience Design dient dazu, dem Anwender beim Bedienen von Produkten oder Services das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Das UX Design ist dabei für die Gestaltung der Bedienoberfläche (Interface) zuständig.

Im digitalen Umfeld kann das Interface z.B. eine Website, eine App aber auch ein Touch-Screen an einem Fahrkartenautomaten sein.
Der Designer beginnt in der Regel mit Konzepten, die beschreiben, wie der Nutzer seine Ziele erreichen und die geplanten Funktionen effizient gebrauchen kann (Usability).

Dabei werden Personas und User Stories festgelegt sowie Wireframes erstellt. In Abstimmung mit dem Kunden wird dargestellt, für welche Nutzer in welchen Situationen und auf welche Weise das geplante Angebot seinen Zweck erfüllen soll. Die Übergänge zum grafischen Design sind dabei fließend. Dies wird in Personalunion vom UX Designer oder von Grafik-Spezialisten übernommen. Ist die Funktionalität geklärt, dient UX Design weiterhin dazu, ein Angebot zu schaffen, das Anwender gerne nutzen (Desirability oder Joy of Use). Idealerweise stärkt dies auch die Marke des Unternehmens (Brand Experience). Bei der Erstellung des UX Designs haben sich u.a. Clickdummies bewährt. Sie ermöglichen ein Navigieren durch die Layouts eines digitalen Interfaces, ohne dass dieses tatsächlich programmiert werden muss. Zudem setzt sich die Bereitschaft durch, mittels Rapid Prototyping schneller zu testfähigen Ergebnissen zu kommen.

Ein Test gibt Aufschluss über die Benutzerfreundlichkeit

Der Erfolg eines UX Designs wird meist durch A/B-Tests untersucht, in dem zwei Nutzergruppen unterschiedliche Versionen des Interfaces angezeigt werden. So gewinnt zum Beispiel im E-Commerce Bereich meist die Version den Test, die eine höhere Zahl von Nutzern zum tatsächlichen Kauf bewegt (Conversion Rate). Ferner können auch die Verweildauer, der Grad der Interaktivität oder der Wert des Warenkorbs Parameter für A/B-Tests sein. Die Erfolgskriterien sind jedoch variabel.